Vergangene Workshops

Vernetzungsgrafik „Virtuelle Reise nach Bayreuth“

Fr, 15. Januar 2021

„Religious Engineering“ – Religion als Werkzeug für gesellschaftliche Transformation

mit Prof. Dr. Paula Schrode, Universität Bayreuth

„Religious Engineering“ steht für eine in Bayreuth entwickelte Forschungsperspektive, die analysiert, wie Religion von sozialen Akteuren planvoll eingesetzt wird, um die gesellschaftliche Wirklichkeit zu gestalten. Anhand aktueller Beispiele aus den Bereichen Entwicklung und Integrationspolitik werden wir im Workshop darüber diskutieren, wie sich derartige Prozesse erforschen lassen und mit welchen theoretischen Implikationen.

Workshopleitung: Lina Aschenbrenner, Universität München & Ulrich Harlass, Universität Bremen

Vernetzungsgrafik „Virtuelle Reise nach Leipzig“

Fr, 27. November 2020

“Fragile Religion”

Mit Prof. Dr. Sebastian Schüler, Universität Leipzig

Der Workshop wird sich thematisch grob um das Phänomen „fragiler Religion” drehen. Unter dem Begriff „fragile Religion” sollen Zustände in religiöser Praxis gefasst werden, die sich durch eine gewisse soziale Dynamik und damit einhergehenden Zerbrechlichkeit oder Kurzlebigkeit auszeichnen. Darunter werden soziale Phänomene wie etwa rituelle Efferveszenz, Charisma, Liminalität, Trance/Besessenheit, Resilienz, Sektierungen, oder Bewegungsorganisationen gezählt. Forschungsgegenstand wird das evangelikale und charismatische Christentum sein.

Workshopleitung: Bodil Stelter, Universität Bremen & Petra Tillessen, Universität Bonn

Vernetzungsgrafik „Virtuelle Reise nach Bremen“

Fr, 06. November 2020

Transformationen religiöser Kommunikation – Religionswissenschaftliche Mediatisierungsforschung

Mit Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler, Universität Bremen

Religiöse Diskurse waren und sind stets eng mit Medien verbunden. In Zeiten tiefgreifender Mediatisierung prägen verstärkt moderne (Massen-)Medien wie Film, Fernsehen, Radio, Internet und Video Games die religiöse Landschaft und haben Einfluss auf die Identitätsbildung religiöser Akteure. Zunehmend nutzen diese Akteure Medien auch selbst zur (Re-)Präsentation und Aushandlung ihrer religiösen Identität, Daher spiegeln Medien einerseits kulturelle und gesellschaftliche Konstruktionsprozesse sowie deren Veränderungen wider, andererseits formen, verändern oder schaffen sie diese Konstruktionen auch selbst. Aber wie genau lassen sich diese Transformationen erfassen? Gibt es *die* religionswissenschaftliche Film- oder Games-Analyse wie einige Fach-Vertreter_nnen postulieren. Welche methodischen Anleihen benutzen wir aus welchen Nachbardisziplinen und gibt es eigentlich einen Mehrwert religionswissenschaftlicher Mediatisierungsforschung

Workshopleitung: Rafaela Eulberg, Universität Bonn